Heutzutage gibt es Treppen aus allen möglichen Materialien. Es gibt inzwischen u.a. Holz-, Glas-, Acrylglas-, Stahl-, Stein- und Betontreppen. Häufig resultieren erst aus den Materialkombinationen sehr attraktive Treppen.

Bei der Auswahl der Materialien ist sicherlich die Benutzungsart von entscheidender Bedeutung. Während in Treppenhäusern und im Außenbereich immer noch überwiegend Beton- und Steintreppen eingesetzt werden, sind Holz- und Glastreppen am besten für den inneren Bereich geeignet. Stahltreppen werden sowohl als Außen- bzw. Fluchttreppe eingesetzt als auch im Inneren. Hierbei kommen insbesondere Stahl-Holz-, bzw. Stahl-Glas-Kombinationen zum Einsatz.

Letztendlich ist es eine Geschmackssache oder Kostenfrage, für welches Material bzw. für welche Material-Kombination man sich entscheidet. Da in den meisten Treppen zum Selbstaufbau als Stufenmaterial Holz verwendet wird., soll hier ein wenig ausführlicher auf die verschiedenen Holzarten eingegangen werden, denn eine kleine Holzkunde ist sicherlich bei der Auswahl der gewünschten Treppe unerlässlich. Treppen, auch Raumspartreppen, werden in verschiedenen Holzausführungen angeboten. Nicht nur die Holzfarbe bzw. Tönung kann für die Auswahl ausschlaggebend sein, sondern auch die   Oberflächenqualität.

Die im Treppenbau am häufigsten verwendeten Hölzer sind:

Fichte, Kiefer, Birke, Buche, Eiche, Ahorn, Kirschbaum und Esche.

Eine einfache Kurzbeschreibung zu diesen Holzarten soll die Auswahl für Sie erleichtern.

5.1 Fichte

Fichtenholz wird häufig bei günstigen Treppen verwendet. Es ist ein sehr helles Holz, dunkelt aber mit der Zeit nach. Die Jahrringe sind deutlich zu erkennen. Es ist ein sehr leichtes Holz. Die Oberfläche ist eher weich.

5.2 Kiefer

Kiefernholz ist auch ein helles Holz, ist aber ein klein wenig dunkler als Fichtenholz. Genau wie bei Fichte dunkelt Kiefernholz nach. Die Jahrringsstruktur ist zusätzlich mit einer Astigkeit deutlich zu erkennen. Die Oberfläche ist weich.

5.3 Buche

Eines der beliebtesten Holzarten im Treppenbau ist Buche. Buche wird in verschiedenen Formen (u.a. gedämpft – hell, rotbuche – rotbraun) Holz. Es ist mittelschwer, besitzt eine große Härte und sehr hohe Abriebsfestigkeit. Es ist sehr strapazierfähig.

5.4 Birke

Birke als mittelschweres bis schweres Holz einzustufen, es ist aber nicht besonders hart. Es ist ein helles Holz.

5.5 Eiche

Das Eichenholz ist auch mittelschwer bis schwer und ist ein hartes Holz. Es hat einen hohen Abnutzungswiderstand. Die Farbe ist gelbbraun, welches auch nachdunkelt.

5.6 Ahorn

Das Ahornholz ist sehr hell und besitzt eine feine Struktur. Der Splint und das Kernholz sind praktisch nicht zu unterscheiden. Es besitzt eine hohe Abriebsfestigkeit.

5.7 Kirschbaum

Das Krischbaumholz ist ein sehr hartes Holz. Auch hier ist das Kernholz und der Splint deutlich voneinander zu unterscheiden. Während der Splint gelblich bis rötlich weiß ist wird das Kernholz mit der Zeit rötlich braun bis goldbraun.

5.8 Esche

Esche ist ein eher gelblich-helles Holz. Die Jahrringe sind sehr stark voneinander abgesetzt. Es besitzt eine hohe Zähigkeit.

6.1 Versiegelung – Lackierung

Die farblose Lackierung des Holzes einer Treppe wird Versiegelung genannt. Ziel ist es, das Holz zu schützen und strapazierfähiger zu machen. Inzwischen bieten praktisch alle Hersteller Lacke aus umweltfreundlichem Acryllack an.

Treppenhersteller bieten für Ihre Treppen häufig eine doppelte Versiegelung an. Der resultierende Film schützt die Oberfläche sehr gut vor dem Eindringen von Verunreinigungen und erleichtert die Schutzschicht die Reinigung der Treppe.

Insbesondere Pflegemittel oder Wasser können bei versiegeltem Holz problemlos genutzt werden.

6.2 Ölen

Alternativ kann man die Lebensdauer von Holz im Wohnraum verlängern, seine Oberfläche veredeln und gegen Staub, Feuchtigkeit, Schmutz oder Abnutzung schützen, indem man Holzpflegemittel aus natürlichen Rohstoffen verwendet. Durch ein natürliches Wachsen und Ölen z.B. mit Bienenwachs lässt sich Holz sanft pflegen, ohne die Offenporigkeit und damit Atmungsaktivität des Holzes zu beeinträchtigen, so dass die natürliche Eigenschaft, die Raumluft zu filtern, erhalten bleibt. Der einzige Nachteil besteht darin, dass das Wachsen und Ölen regelmäßig erneuert werden muss. Die Vorteile überwiegen jedoch.

huch, und nun?